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Wierther Energiesiedlung als Vorbild

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Haben den Willen zur Zusammenarbeit (von links): Waldemar Hänsel (IFEED), Martin Kommander, Alina Fischbeck (beide Klimaschutzagentur), Thomas Schellhorn und Nasir El Bassam (beide IFEED), Boris Schröder Esselbach (TU), Frank Ziegeler (IFEED) und Ulrich Reimers (TU). Foto: Harald Meyer

Wierther Energiesiedlung als Vorbild

Das „Forschungszentrum für erneuerbare Energie“ und die Technische Universität prüfen eine Zusammenarbeit.

Von Harald Meyer

Wierthe. Das „Internationale Forschungszentrum für erneuerbare Energie Deutschland“ (IFEED) in Wierthe und die Technische Universität (TU) Braunschweig – diese beiden Partner wollen sich künftig verstärkt austauschen und zusammenarbeiten. Den Hintergedanken dazu fasst Professor Boris Schröder Esselbach vom Institut für Geoökologie der TU so zusammen: „Vieles ist an der einen Stelle bereits realisiert, während es woanders noch Träumerei ist.“ Konkret gesagt: Der Verein IFEED hat im Solarpark (ehemaliges Zuckerfabrikgelände) in Wierthe das Modell einer autarken Energiesiedlung entwickelt, in der Energie/Strom (Photovoltaikanlage) und Nahrungsmittel (Schafe/Streuobst) produziert werden; zudem sorgt dort das Solar- Bildungszentrum (BIZ) für Ausbildung/Arbeit. Somit gibt es bereits solche Modelle, die „gerade den besonders benachteiligten Menschen auf dem Land eine nachhaltige Entwicklung und somit eine Perspektive ermöglichen“, ist Professor Nasir El Bassam aus Vechelde, Gründer von IFEED, überzeugt. Sie sind also keine „Träumereien“ – solche Modelle – , sollen aber mehr in der Öffentlichkeit bekanntwerden. Als eine Art „Botschafterin“, die Informationen über den Verein „IFEED“ im Allgemeinen und beispielsweise über dieses Siedlungsmodell im Besonderen an die verschiedensten Gesprächsrunden weiterträgt, sieht Professor Ulrich Reimers die Möglichkeiten der TU. Aber Geldgeber, stellt der TU-Vizepräsident aus Vechelde klar, könne die Universität nicht sein. Das Zusammentreffen der Vertreter von IFEED und TU bezeichnet Reimers als „erstes Kennenlernen“; weitere Treffen seien erforderlich, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

Reimers sprach von einer „Kooperation auf Projektbasis“ – als Beispiel wurde das Vorhaben „Ackerhelden“ genannt, bei dem „wir in Wierthe in den Startlöchern sitzen“, macht IFEED-Vorsitzender Thomas Schellhorn deutlich. Beim Projekt „Ackerhelden“ kann die Bevölkerung Gemüsegärten mieten, um sie ökologisch zu bewirtschaften. „Unser Ziel ist, die Umwelt und die Natur zu bewahren – und das mit wissenschaftlichen Methoden“, umriss Boris Schröder Esselbach das Anliegen des Instituts für Geoökologie (Abteilung Landschaftsökologie und Umweltsystemanalyse) – insofern erscheinen Vorhaben wie „Ackerhelden“ in Wierthe dort hineinzupassen. Frank Ziegeler, Initiator des Solarparks, liebäugelt zudem damit damit, auf dem Gelände Wasserstoff herzustellen, um damit Wärme und Strom zu produzieren. Ein Kooperationspartner von IFFED ist bereits die Klimaschutzagentur Hildesheim/Peine: „Wir haben ein großes Netzwerk, mit dem wir regionale Akteure wie IFEED bekannter machen“, verspricht Martin Kommander, Geschäftsführer der Agentur.

„Denkbar wäre ein

Symposium, bei dem

sich alle Beteiligten

präsentieren könnten.“

Waldemar Hänsel,

ehrenamtlicher Geschäftsführer im Verein IFEED

„Kraftpaket“ Sonne: Frank Ziegeler tritt für „globales Klima“ ein

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„Kraftpaket“ Sonne: Frank Ziegeler tritt für „globales Klima“ ein

Vor 15 Jahren entschloss sich Frank Ziegeler zur Unternehmensgründung „rund um die Sonne“

Auch wenn die radikale Kürzung der Solarförderung bei vielen Verbrauchern zu der Unsicherheit geführt hat, ob sich eine Investition auf dem eigenen Dach überhaupt noch lohnt, bleibt Sonnenenergie weiterhin auf dem Vormarsch: „Lag der Anteil Solarstroms 2011 noch bei 3%, werden bis 2020 9% des gesamten Stroms aus Sonnenenergie erwartet“, sind Branchenkenner…

Solaranlage für Freie Waldorfschule in Braunschweig

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Solaranlage für Freie Waldorfschule in Braunschweig

»Und mit Firma ZIEGELER Solar+Haustechnik war der Einbau in kurzer Zeit perfekt umgesetzt.«

In der Schule war die Warmwasser-Versorgung zusammengebrochen. Eine Reparatur des veralteten Systems lohnte sich nicht. Die Waldorfschule als freier Bildungsträger finanziert sich zum Großteil aus Elternbeiträgen und hatte beim Braunschweiger Hersteller für Solar-Heizsysteme um Unterstützung angefragt und erhielt spontan einen symbolischen Scheck über 5.000 Euro überreicht. Als effiziente und nachhaltig kostenreduzierende Lösung erhält die Schule eine Solaranlage mit Pufferspeicher und Frischwassersystem. »Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, da dieser Posten in unserem Etat nicht eingeplant war. Und mit Firma ZIEGELER Solar+Haustechnik war der Einbau in kurzer Zeit perfekt umgesetzt.«, bedankte sich Schulleiter Michael Kropp für die Schule.

www.waldorfschule-bs.de